El Merendero

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  • mo bis fr auf Reservierung / sa und so immer geöffnet

  • El Merendero

  • Località Surripa, strada di Macchie

  • Mob. +39 335-5614712

  • info@elemerendero.it

Francesca hat vor sechs Jahren El Merendero aufgemacht, mit ihrem Mann Fausto (auf dem Foto vor dem Eingang ihres Restaurants). Seitdem hat sie nicht aufgehört, den Teig für ihre Fettucine mit den Fingern zu kneten. Sie nimmt die Eier ihrer Hühner und eine Mischung grob gemahlener, antiker Weizensorten. Trotz des Erfolgs blieb sie sich treu. Die Selfmade-Köchin aus Macchie bereitet alles frisch zu, auf Bestellung, und mit ihren Händen. Auch die Nudeln. “Mit dem Rührgerät bekommt die Pasta eine andere Konsistenz”, erklärt sie fröhlich lachend. Im vergangenen Sommer bot Francesca mit Burrata-Frischkäse und Sardellen gefüllte Tortelli an, die mit kleinen Kirschtomaten und Basilikum angemacht waren. Einfach köstlich. Und sie, die Metzgertochter, dachte sich ein Pesto aus frischen Saubohnen, gerösteten Mandeln, Pecorino-Käse und Olivenöl aus, um die steigende Nachfrage nach vegetarischen Speisen zu bedienen. In die Küche kommt nur Weniges, was nicht von ihrer Familie angebaut oder aufgezogen wurde. Die Schweine und die Chianina-Rinder treiben sich, wenige Schritte vom Merendero entfernt, auf einer idyllischen Lichtung herum. Fausto jagt die Rehe (lassen Sie sich den luftgetrockneten Reh-Schinken nicht entgehen), Wildschweine, Hirsche und Mufflons in seinem Revier, das hinterm Restaurant beginnt. Mit den Hunden Cesare und Fiorella geht er auf Trüffeljagd in den Wald. Den schwarzen Edelpilz kostet man im Merendero auch als cremiges Eis. Das Gemüse holt sich Francesca aus dem Garten des Vaters. Von Spaziergängen bringt sie körbeweise Wildkräuter mit, eine ihrer Lieblingszutaten. In ihrem Restaurant hat Francesca eine kreative Regionalküche entwickelt, alte Rezepte neu interpretiert und andere erfunden. El Merendero war früher ein Jagdhaus, dessen Originalität und Atmosphäre die Familie bei der Restaurierung erhalten hat. Im Sommer speist man draußen in der Abendfrische des Waldes. Im Juni manchmal noch in Gesellschaft der Glühwürmchen. Nett und lecker ist der giro pizza: Sie bekommen so lange hintereinander verschiedene Pizzen aus dem Steinofen zum Teilen und Verkosten auf den Tisch gestellt, bis Sie abwinken. Nur dürfen Sie nicht damit rechnen, dass ein Hinweisschild Ihnen den Weg hinauf zum Merendero weist, vorbei an der großen Pferdekoppel und den Ginsterbüschen. Francesca ist ein hidden champion unter den Amerino-Köchen.